Montag, 4. Juni 2012

Teil 3 - Weitere Hilfsmittel


Ich weiß, ich weiß, ich hab mir viel Zeit gelassen für diesen dritten Teil, aber ich war gestern den ganzen Tag arbeiten und brauchte heute einfach ein bisschen Zeit für mich und fürs basteln :)

5. Sonstige Hilfsmittel

Sehr bewährt haben sich Babyfeuchttücher, um zwischendurch immer mal wieder die Hände zu reinigen. Gerade die dunkleren Farben des Fimo färben teils sehr stark ab und setzt sich in jedes Fältchen in den Fingern ab. Benutzt man dann helleres Fimo, färbt die dunkle Farbe auf die helle Modelliermasse ab und ergibt unschöne Flecken. Außerdem ist Fimo sehr anfällig für jegliche Form von Staub, Dreck, Flusen und Haaren.

Um die Modelliermasse flach auszurollen, kann ein Plastiknudelholz oder ein Acrylroller verwendet werden. Für den Anfang taugen aber auch dicke Plastikstricknadeln (Nadelstärke 10 aufwärts), ein Glas oder eine Flasche Schaumfestiger oder Haarspray, Hauptsache, das Fimo klebt nicht zu arg daran. Profis benutzen eine Pastamaschine aus Edelstahl, die es schon ab ca. 15,- Euro zu kaufen gibt.

Zur Aufbewahrung von angebrochenen Fimo-Päckchen eignen sich Plastikboxen wunderbar. Ich lasse das Fimo immer in der Folie, da es Plastik gibt, das mit dem Fimo reagiert und es nahezu flüssig und damit unbrauchbar macht. So sieht das Ganze bei mir aus:



Zum Backen benötigt ihr eine flache Unterlage wie ein sauberes Backblech. Ich nutze eine zweckentfremdete Auflaufform, in der ich meine begonnenen Stücke auch lagere, immer mit einem Tuch bedeckt, um Staub und Flusen fernzuhalten (was gar nicht soooo einfach ist, wenn man eine Katze hat ^^).

Um Gesichter aufzumalen, könnt ihr herkömmliche Acrylfarbe verwenden, die ihr ebenfalls in 1,- €-Shops oder Bastelläden bekommt. Die Farbe kann auch zum Einfärben von Fimo Liquid benutzt werden, da dies ja transparent ist.

Um eure Stücke noch zu veredeln, empfehle ich, die Sachen nach dem Backen und Auskühlen zu lackieren. Von Fimo gibt es einen Speziallack. Wichtig: Direkt nach dem Auftragen den Pinsel sorgfältig auswaschen, sonst müsst ihr ihn danach wegwerfen, denn der Lack wird steinhart.



Im Großen und Ganzen sind das die wichtigsten Dinge, die ihr fürs modellieren benötigt. Es muss ja für den Anfang keine Profiausstattung sein, aber es arbeitet sich leichter mit den oben genannten Hilfsmitteln.
Das war es dann also erstmal mit den benötigten Utensilien. Ein kleines Gewinnspiel, ein Tutorial und ein paar Tricks kommen dann in der nächsten Zeit, ihr dürft gespannt sein!

Kommentare:

  1. Super Artikel :)
    Bin Dein 1. Follower... YAY :)
    Schau doch mal auf meinem Blog vorbei, da wartet eine kleine Überraschung auf Dich ;)
    http://by-jewelz.blogspot.de/
    LG :)

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  2. Oha, vielen Dank fürs folgen ;)
    Und tausend Dank für die Nominierung, da muss ich meine Liste mal durchgehen, ob ein paar unbekannte Blogs zum nominieren dabei sind :)
    Liebe Grüße!

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